Ich habe mich für die Berwerbung bei der Hochschule registriert! Dazu in den nächsten Tagen mehr, wenn ich auch mehr darüber weiss. Aber meine eigentliche Nachricht ist: Ich habe ein neues Lieblingsbuch.
Ich habe vor, mehr über Bücher/Filme zu schreiben, die irgendwie norwegisch sind. Nur mal so am Rande.
Es gibt einige Bücher, die ich gut finde (z.B. die von Karin Fossum, die von Juri Rytchëu, und vieeele vieeele mehr), aber nur wenige, die ich als "Lieblingsbücher" bezeichnen würde. Im Sommer habe ich im Buchladen einfach wahllos Bücher aus dem Regal genommen, das eizige Kriterium war nynorsk. Und dabei habe ich diesen 200 Seiten dünnen hübschen Schatz entdeckt: Eg kjem tilbake von Lars Petter Sveen. Ich habe 20€ in die paar Seite investiert, aber es lohnt sich total! Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein so gutes Buch gelesen zu haben.
Die Hauptperson ist der Buchhändler und Antihelt Lied, dessen Onkel Trane, ein gefürchteter Terrorist, eines Tages im Dorf gehängt wird. Seine letzten Worte: Eg kjem tilbake. Darauf hin macht sich Lied auf, den von Räubern, Verbrechern und Banden heimgesuchten Wald um das Dorf herum zu erkunden, und trifft dort auf allerlei verschiedene Dinge, unter Anderem die Wahrheit über das Dorf und Trane.
Durch den wunderbar lyrischen Schreibstil ist man ganz nah an Lied dran, aber irgendwie doch nicht. Und auch wenn Lied viele Seiten lang einfach nur durch den Wald läuft oder Bücherregale einräumt, schafft es der Autor, dass das Buch immernoch spannend ist. Das Buch wirft einige Fragen auf, vorallem: wie in aller Welt können diese Leute ihre verdammten Autos fahren, wenn die Zivilisation untergegangen ist und es nur noch vorindustrielle Technik gibt? Wie?? WIE?!? Nein, ernsthaft. Das hat mich schon gestört, und das habe ich negativ anzumerken (an Technik gibt es nur Autos und Waffen, und sonst ganz viel nichts- vielleicht geht es nur mir so, aber ich muss da sehr an die USA denken).
Alles in allem ist Eg kjem tilbake ein schaurig-schönes ungemütliches Buch, welches ich kaum mehr aus der Hand legen konnte. Und wenn sich nicht bald jemand darum kümmert, dass dieses Buch übersetzt wird, dann nehme ich das selbst in die Hand!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen