Am 12. Januar war ich in Oslo, um den Bergenstest zu machen. Das ist der Sprachtest, den man zum Studieren braucht- meine guten Norwegischnoten aus der 12. Klasse wurden mir nicht anerkannt. Dieser Test findet drei Mal im Jahr statt, in verschiedenen norwegischen Städten. Einmal auch in Berlin (in Österreich gibt's sowas nicht) zum vierfachen Preis. Ein Test kostet 900kr, was ich für sehr übertrieben halte. Es sind nur ein paar schlecht kopierte Blätter, die nichtmal gescheit zusammengeheftet sind, sowas kostet doch niemals 120€! Und bei diesen Fragen kann das korrigieren unmöglich länger als zwei Stunden dauern.
Der erste Teil besteht aus Text- und Hörverständnis, man muss Fragen zu einem Text beantworten, ein Bisschen ankreuzen, dann hört man eine CD zu der man was ankreuzen muss und dann muss man ein Interview zusammenfassen. Nach einer kurzen Pause mit schlechtem überteuerten Essen in der Kantine und zwei Klos für 300 Mann kommt der zweite Teil, in dem man Sätze umformulieren und einen Aufsatz schreiben muss. Ich habe darüber geschrieben, warum es ein Gesetz geben sollte, dass man in der Nähe von Kindern nicht rauchen darf.
Danach war ich noch in Oslo shoppen. Bin bei -6 Grad ca. eine Stunde lang von dieser Schule in die Stadt gelaufen, dabei musste ich ein paar Strassen durch den Stadtteil Grønland. In Grønland leben NUR Ausländer, und wenn man da durch die Strassen läuft, denkt man, man sei irgendwo in der Türkei, Pakistan oder Somalia. Es ist richtig gruselig, und ich kenne (ausser meinem Gastvater, der ja selbst Einwanderer ist) niemanden, der sich da freiwillig reintrauen würde. Ein Islamist hat mal vorgeschlagen, aus Grønland einen eigenen islamischen Staat zu machen. Ich denke, das ist es schon.
In Askim bin ich dann noch eine halbe Stunde vom Bahnhof bei -15 Grad nach Hause gelaufen, und während meine Stirn langsam eingefroren ist, waren meine Hände immernoch wunderbar warm, da ich inzwischen echte norwegische Handschuhe (votter, die mit einem Winkel vorne). Egal wie kalt es draussen ist, mit solchen Handschuhen friert man nie!
In Askim bin ich dann noch eine halbe Stunde vom Bahnhof bei -15 Grad nach Hause gelaufen, und während meine Stirn langsam eingefroren ist, waren meine Hände immernoch wunderbar warm, da ich inzwischen echte norwegische Handschuhe (votter, die mit einem Winkel vorne). Egal wie kalt es draussen ist, mit solchen Handschuhen friert man nie!
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