Auf Deutsch hat vaffelsaum leider keinen so lyrischen Namen. Smocking ist eine recht unkomplizierte Technik, die hier bei den Ärmeln verwendet wird. Besonders weit verbreitet ist diese Technik vorallem in Wales, und wenn man Youtube Glauben schenkt, in Brasilien.
Früher waren die Ärmel aus einem Stück, und daher seeehr weit am Unterarm, aber in neuerer Zeit werden die Ärmel aus mehrern Stücken genäht, und so mache ich das auch. Am einfachsten ist es wohl, rechts und links vom Smockingfeld einige cm übrig zu lassen und dort eine Naht zu platzieren, aber ich werde die Waffeln gesondert integrieren.
Früher waren die Ärmel aus einem Stück, und daher seeehr weit am Unterarm, aber in neuerer Zeit werden die Ärmel aus mehrern Stücken genäht, und so mache ich das auch. Am einfachsten ist es wohl, rechts und links vom Smockingfeld einige cm übrig zu lassen und dort eine Naht zu platzieren, aber ich werde die Waffeln gesondert integrieren.
Warnung: Man verbraucht wahnsinnig viel Stoff. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ca. 6x der endgültigen Breite berechnen (5x reicht aber auch aus). Und nicht vergessen: immer vorher ausprobieren! Mein Muster heisst diamond, ein anderes brauchbares Muster heisst honeycomb, aber ich persönlich finde diamond schöner.
Manche Leute malen sich Punkte auf den Stoff auf und nähen diese dann zusammen, ich finde es einfacher, vorher den Stoff zu rüschen, aber das funktioniert nicht mit jedem Muster!
Bild 1: der Fetzen wird mein Oberarm. Linial for scale
Bild 2: Damit alles schön gleichmässig und grade wird, zeichne ich Linien auf die Rückseite.
Bild 3: Damit die Falten alle gleich gross werden, benutze ich Papierstreifen aus einem Karoblock. Abstand 1cm. Das Diamantenmuster kann man in verschiedenen Tiefen arbeiten, ich finde es schön, wenn die Diamanten so tief sind, dass sie wie schwarze Löcher aussehen. Danach reisse ich das Papier einfach ab.
Wichtig: Zum Rüschen einen starken Faden verwenden! Ich habe doppeltes Polyesternähgarn verwendet, aber am besten nimmt man was, das noch stärker ist.
Und so sieht das ganze dann aus, bevor man die Papierstreifen entfernt. Der Abstand zwischen den Fäden ist etwas zu gross, und die Rüschen werden nicht so schön, also die Fäden lieber etwas enger setzen! Dauert zwar länger, dafür spart man nachher Zeit. Liegen die Fäden zu weit auseinander, muss man nachher die Falten richten und sortieren, und das die ganze Zeit...
Hier sieht man sehr schön, welche Auswirkung der Abstand zwischen den Fäden hat. Am Ende sieht man die Stelle, an der zwei Fäden recht eng beieinander liegen, weiter unten ist der Abstand grösser, und es bilden sich sehr sehr nervige Wellen.
Für das Diamantenmuster einfach die Falten zusammennähen. Zum Schluss die Rüschenfäden aufschneiden, und voilà!
Für das Diamantenmuster einfach die Falten zusammennähen. Zum Schluss die Rüschenfäden aufschneiden, und voilà!
Aus den 90cm Stoff sind 15cm Smocking geworden, mit 1cm Dicke.
Jetzt fragt man sich natürlich: warum macht man sowas? Es dauert EWIG und man verschwendet so viel Stoff. Natürlich hat Smocking auch seine Vorteile: Der Stoff wird sehr elastisch, und so passt sich die Kleidung der Körperform an. Die meisten nehmen im Laufe ihres Lebens zu und ab, und da ist es doch sehr praktisch, wenn die Garderobe länger als eine Saison hält. Also hat man extrem haltbare Ware, die sich auch noch immer perfekt sitzt!
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