Auf dem Weg zum See gehe ich normalerweise den Schotterweg entlang, weil der Waldweg gefährlich ist. Da hier alles Sumpf ist, muss man auf den Waldwegen oft meterlang auf glitschigen Holzplanken, oder wenn man weniger Glück hat, Baumstämmen balancieren. An der Stelle, an der der Waldweg in den Schotterweg mündet, habe ich komische Gräusche gehört und mir gedacht, dass das ein Tourist mit einem gigantisch grossem Hund sein muss. Und als ich so weitergehe, glotzen mich plötzlich zwei Elche an. Ich glotze natürlich zurück, und nach einigen Sekunden intensiven Glotzens machen sich die beiden wieder auf den Weg zurück richtung Hochschule. Das waren dann Nr. 4 und 5 dieses Jahr. Und die armen Erasmusstudenten bekommen nichteinmal einen toten Elch zu Gesicht... Höchstens in Salamiform im Supermarkt.
Wichtig, wenn man einen Elch gesehen hat: Hundebesitzern bescheidsagen. Denn wenn man mit einem frei laufenden Hund an einem Elch vorbeikommt, kann das unschön enden.
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